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Naturschutz KS


Arbeitsgemeinschaft                            
Amphibien- und Reptilienschutz
in Hessen e.V. (AGAR)



Detlef SCHMIDT
Bebilderter Abschlussbericht für die Naturschutzstiftung Papilio
2015

Zielart Ringelnatter
- Erstellung eines Reptilienbiotop in Kassel / Wolfsanger -

Stand: 25.November 2015

Bearbeitung:
Detlef Schmidt
Gudensberger Pfad 17
34560 Fritzlar
E-mail: schmidt-schedler@t-online.de

1. Projektinhalt
Im Rahmen der Planung und Baumaßnahmen des Wegeabschnitt Fernradweg R1 in Kassel / Wolfsanger wurde im Zuge der Eingriffsregelung zum Ausgleich der baulichen Maßnahmen ein neu zu errichtendes Reptilienbiotop festgeschrieben.

Die Arbeitsgemeinschaft  Amphibien- und Reptilienschutz in Hessen e.V. (AGAR) reichte einen Planungsvorschlag ein, der von den beauftragten Planungsbüros aufgegriffen wurde. Die Planungsfläche, eine alte Gartenanlage in Kassel, wurde gerodet und planiert und anschließend für Reptilienschutzmaßnahmen zur Verfügung gestellt.

Die gestalterischen Maßnahmen erfolgten mit Unterstützung der Naturschutzstiftung „Papilio“ und wurden durch die Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde, Stadtgruppe Kassel umgesetzt. Im Mittelpunkt standen dabei, die Errichtung von Trockenmauern (Legesteinmauern) und die Anlage von Ringelnatter Eiablageplätzen. Eine im Auftrag der Oberen Naturschutzbehörde durchgeführte Reptilien Kartierung ergab, dass die Zielarten im Nahbereich der Maßnahmenfläche noch vorkommen.

Folgende Maßnahmen sind Projektinhalt:
• Anlage und Bau eines Reptilienbiotop in Kassel / Wolfsanger
• Einladung von Printmedien
• Bilddokumentation und Vorstellung der Maßnahme in einem Abschlussbericht

1. Zielarten
Zielarten Rote Liste Status (Hessen) & FFH Richtline Anhang
Ringelnatter  V         = Vorwarnliste
Zauneidechse       *  = ungefährdet; FFH Anhang IV
Blindschleiche       *  = ungefährdet

2. Gebietsbeschreibung
Bei der Projektfläche handelt es sich um ein ca. 3000 m² großes ehemaliges Gartengelände oberhalb der L3235 im Stadtteil Kassel Wolfsanger, das bis in die 1980er Jahre von großen Reptilien Populationen besiedelt war. In den Folgejahren verbuschte das Gelände und die Reptilien verschwanden. Auf dem Gelände befanden sich bereits einige Natursteinmauern, die aber sanierungsbedürftig waren.

Die Liegenschaft ist auch Jagdrevier von Fledermäusen.

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Bild 1) Die von der Naturschutzstiftung „Papilio“ finanzierten Sandsteine


Bild 2) Bagger beim Planieren der Fläche


Bild 3) Radlader beim Aufschichten eines Totholzhaufens für Reptilien


Bild 4) Beim bauen der Trockenmauer,
im Hintergrund der Häcksler bei der Anlage
eines Ringelnatter Eiablageplatzes


Bild 5) Beim bauen der Trockenmauer, im Hintergrund ein neu angelegter
Totholzhaufen


Bild 6) Beim hinterfüllen der Mauer mit feinem Steinmaterial


Bild 7) „Bei der Arbeit“


Bild 8) Anlage eines Ringelnatter Eiablageplatzes


Bild 9) Wenn die Maschine auf die Baustelle kommt,
muss sie auch wieder runter. „Egal wie“!


Bild 10) Bei der Anlage des zweiten Ringelnatter Eiablagehaufens


Bild 11) Die weit vorangeschrittenen Baumaßnahmen der Mauer


Bild 12) Ringelnatter Eiablagehaufen

 
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